Landschildkröten Züchter

Werden Sie zum Landschildkröten Züchter. Bei den Überlegungen, welches Haustier man sich anschaffen sollte, denken die meisten Menschen an einen Hund, eine Katze oder eventuell noch an einen Wellensittich. Mit einer Schildkröte wissen viele Erwachsene zunächst nichts anzufangen. Häufig sind es die Kinder, die sich als erste von den gepanzerten Tieren faszinieren lassen und dann ihre Eltern nach und nach ebenfalls überzeugen.

Falls auch Sie zu diesen spät, aber bereitwillig Umgestimmten gehören gibt es Einiges, das Sie nun beachten sollten. Landschildkröten erwirbt man am besten von einem Landschildkröten Züchter, weil es viele Dinge gibt, die man bei der Zucht berücksichtigen muss. Um ein erfolgreiches Zuchtergebnis zu erzielen reicht es nicht, sich zwei Tiere zu besorgen und auf das Beste zu hoffen.

Der verantwortungsvolle Landschildkröten Züchter achtet auf eine artgerechte Haltung der Tiere. Er sorgt dafür, dass sie ein ausreichend großes Freilandgehege zur Verfügung haben, aber auch ein beheizbares Frühbeet für kühlere Tage. Die Ernährung spielt natürlich ebenfalls eine große Rolle. Eine Bepflanzung des Geheges mit vielen Futterpflanzen wie etwa Klee, Löwenzahn, Breitwegerich oder Brennessel bietet sich an, daneben können verschiedene Salate verfüttert werden.

Um erfolgreich Landschildkröten zu züchten, ist es ratsam, auf eine bestimmte Gruppenzusammensetzung zu achten. Auf ein erwachsenes Männchen sollten etwa drei, ebenfalls erwachsene Weibchen kommen, damit kein Stress für die Tiere entsteht.

Haben die Schildkröten sich im Frühjahr erfolgreich gepaart, beginnt nach ungefähr vier bis sechs Wochen die Eiablage. Ein zuvor angelegter Legehügel ist hier hilfreich, um den Weibchen das Ausheben einer Eigrube zu erleichtern. Da es in unseren Breitengraden leider zu kalt ist, muss der Landschildkröten Züchter die Eier künstlich bebrüten, weshalb sie in einen temperierten Brutbehälter umgelagert werden. Nach etwa zwei Monaten Brutzeit fangen die kleinen Schildkröten an, sich aus dem Ei zu befreien.

Sie müssen dann allerdings noch einige Zeit gepflegt und betreut werden, bevor sie nach der ersten Überwinterung weitergegeben werden können.