Landschildkröten Eiablage

Die Zucht von Schildkröten ist ein heikles Thema, denn nur gesunde, artgerecht gehaltene Tiere pflanzen sich erfolgreich fort.
Zur Landschildkröten Eiablage kommt es, wenn die Tiere ähnliche Lebensbedingungen vorfinden wie in ihrem natürlichen Lebensraum. Dazu gehört auch, dass sie den artspezifischen Jahresrhythmus einhalten können. Schildkröten, die Winterruhe brauchen, müssen diese unbedingt ungestört halten können. Ein Einflussfaktor des Zuchterfolgs ist das Klima des Vorjahres. Bei Landschildkröten im Freilaufgehege ist dies nur schwer zu regulieren. Eher kann man bei Schildkrötenarten darauf Einfluss nehmen, die einen Teil des Jahres im Terrarium leben wie einige nordafrikanische Landschildkröten.
Die Landschildkröten Eiablage findet nicht nur nach erfolgreicher Paarung statt. Es kann auch vorkommen, dass unbefruchtete Eier abgelegt werden. Die Paarung erfolgt in den kühleren aktiven Monaten, also ein paar Wochen nach der Überwinterung. Zur Fortpflanzung gehören natürlich zwei Tiere, jedoch sind Schildkröten wählerisch bei der Partnersuche. Daher eignet sich eine Gruppe mit Weibchenüberschuss am besten zur Zucht. Kommt es zur Paarung, reifen die Eier vier bis sechs Wochen ehe die Landschildkröten Eiablage vollzogen wird.
Das Weibchen gräbt mit den Hinterbeinen ein Loch von 10 bis 15 cm Tiefe. Hierzu muss sie durch geeignete Untergründe im Freigehege oder Terrarium die Möglichkeit bekommen. Auch eine Eiablagekiste wird von einigen Weibchen gut angenommen. Eine solche Kiste erleichtert die Suche nach dem Gelege, da das Weibchen die Erde hinterher derart verdichtet, dass die Ablagestelle nicht zu erkennen ist.
Nach der Landschildkröten Eiablage sind Sie gefragt, denn zumindest im Freigehege finden die Eier in unseren Breiten keine günstigen Brutbedingungen vor. Suchen Sie das Gelege und legen Sie es vorsichtig frei. Ehe Sie die Eier in eine Brutschale setzen, markieren Sie die Oberseite. Die Eier dürfen auf gar keinen Fall gedreht werden. Genau wie im Gelege angeordnet, müssen die Eier mit aller Vorsicht in die Brutschale umgesetzt werden. Notieren Sie sich das Datum. Während der Fortpflanzungsperiode kann es schließlich zu mehreren Eiablagen kommen. Es ist außerdem darauf zu achten, dass die Eier zwar in einen erdigen Untergrund gesetzt werden, aber damit nicht bedeckt werden, sodass ein Gasaustausch während der Bebrütungszeit gegeben ist. Eine Temperatur zwischen 28 und 34°C gilt als ideal. Mittlerweile wurde ein Zusammenhang zwischen Temperatur und geschlechtlicher Entwicklung festgestellt, wonach bei einer eher höheren Temperatur mehr weibliche Schildkröten schlüpfen. Nach zirka 55 bis 70 Tagen schlüpfen die Jungtiere.