griechische Landschildkröte

Testudo Hermanni

Griechische Landschildkröte – Testudo hermanni. Aussehen/Beschreibung der griechischen Landschildkröte:

Beim Aussehen unterscheiden sich Männchen und Weibchen voneinander. Das Weibchen ist mit bis zu 25 cm Stockmaß deutlich größer als das Männchen. Der Bauchpanzer bei beiden Geschlechtern hat eine braungelbe Färbung mit schwarzen Flecken, der Rückenpanzer ist gelb- bis olivbräunlich mit kleineren dunklen Flecken. Am Schwanzende befindet sich ein Hornnagel.

Verbreitung der griechischen Landschildkröte, woher diese Art kommt:

Die griechische Landschildkröte ist in vielen Mittelmeerländern beheimatet. So finden Sie sie unter anderem auch in Spanien, Südfrankreich, Italien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Albanien und sogar im europäischen Teil der Türkei.

Die natürliche Lebensweise der griechischen Landschildkröte:

Der Jahreszeitenwechsel bestimmt die natürliche Lebensweise dieser wechselwarmen Reptilien. Vor allem nach Beendigung der Winterstarre im März/ April sorgen morgendliche Sonnenbäder dafür, dass Kreislauf und Verdauung in Schwung kommen. In der heißen Jahreszeit hingegen zieht sich die griechische Landschildkröte tagsüber in kühle Verstecke zurück.

Die griechische Landschildkröte besiedelt nahezu jede Vegetationsform bis zu einer Höhe von 1500m. Sie ernährt sich von Pflanzen und Kräutern.

Fortpflanzung sowie für diese Art spezifischen Richtlinien zur Haltung und Zucht:

Paarungen bei der griechischen Landschildkröte kündigen sich durch ein sehr ausgeprägtes Balzverhalten an, wobei das Weibchen vom Männchen häufig in die Beine gebissen wird, um es zum Stehenbleiben zu bringen. Die griechische Landschildkröte legt etwa 2 bis 15 Eier, die im Boden verscharrt werden. Ungefähr nach 47 bis 70 Tagen schlüpfen dann die Jungtiere.

Wenn Sie selber griechische Landschildkröten halten oder züchten möchten, sollten Sie beachten, dass diese Tiere über hundert Jahre alt werden können und somit eine lebenslange Aufgabe darstellen. Desweiteren benötigen Sie auf jeden Fall einen sonnigen Garten mit viel Platz für ein abwechslungsreiches Außengehege, das naturnah mit Hügeln, Wurzeln, Höhlen, Steinen und Pflanzen gestaltet werden sollte. Säen Sie nach Möglichkeit verschiedene Wild- und Wiesenkräuter aus, so haben Ihre Tiere immer ein schmackhaftes Nahrungsangebot.